ENTSCHEIDUNGSLAGE 06 · FAMILIE, GOVERNANCE & NACHFOLGE

Vermögen lässt sich übertragen. Handlungsfähigkeit muss vorbereitet werden.

Wenn Familie, Unternehmen und Vermögen über mehrere Länder verteilt sind, hängen zentrale Entscheidungen oft an wenigen Personen. Entscheidend ist nicht nur, wem etwas gehört, sondern wer bei Abwesenheit, Ausfall oder Übergabe handeln kann, Zugang zu den erforderlichen Informationen hat und welche Befugnisse noch fachlich bestätigt werden müssen. No Borders Founder ordnet diese Abhängigkeiten und bereitet präzise Prüfaufträge für die zuständigen Rechts-, Steuer- und Nachfolgeberater vor.

Die erste Einordnung erfolgt anhand nicht vertraulicher Eckdaten. Sie ist keine Fachberatung und begründet kein Mandat. Umfang, Ergebnisse, Verantwortlichkeiten und Vergütung werden vor Beginn schriftlich vereinbart.

01 · AUSGANGSLAGE

Bestehende Regelungen ergeben noch nicht automatisch ein gemeinsames Handlungsmodell.

Je mehr Familienmitglieder, Länder, Gesellschaften und Vermögenswerte zusammenwirken, desto eher entstehen Lücken zwischen Dokumenten, Rollen und tatsächlichen Zugriffswegen.

  1. 01

    Zu viel hängt an einer Person.

    Eigentum, Wissen, Bankkontakte, Unternehmensentscheidungen und wichtige Freigaben laufen bei derselben Schlüsselperson zusammen.

    VERKÜRZUNG
    Eine allgemeine Vollmacht wird im Ernstfall reichen.
    BESSERE FRAGE
    Welche konkrete Entscheidung oder Zugriffshandlung muss in welchem Land durch wen fortgeführt werden können?
    ENTSCHEIDUNGSWERT
    Personenabhängigkeiten werden sichtbar, bevor der Ausfall einer Schlüsselperson den nächsten Schritt blockiert.
  2. 02

    Die Familie lebt in mehreren Ländern.

    Wohnsitz, Staatsangehörigkeit, Eigentum, Gesellschaften und familiäre Beziehungen können unterschiedlichen Systemen folgen.

    VERKÜRZUNG
    Was in einem Land geregelt wurde, wird auch in den anderen Ländern ausreichen.
    BESSERE FRAGE
    Welche Regelung muss wo geprüft, anerkannt, ergänzt oder aktualisiert werden?
    ENTSCHEIDUNGSWERT
    Es wird sichtbar, welche Annahmen länderspezifisch bestätigt werden müssen.
  3. 03

    Die nächste Generation soll Verantwortung übernehmen.

    Ein geplanter Eigentumsübergang legt noch nicht fest, wie Information, Kompetenz, Entscheidungsrollen und Erwartungen übergehen sollen.

    VERKÜRZUNG
    Wer später Eigentum erhält, wird die Struktur dann auch führen können.
    BESSERE FRAGE
    Welche Rolle soll wann übergehen – und welche Vorbereitung und fachlich bestätigte Befugnis benötigt die vorgesehene Person?
    ENTSCHEIDUNGSWERT
    Der Übergang wird in klare Lern-, Entscheidungs- und fachliche Prüfschritte gegliedert.
  4. 04

    Jeder Berater sieht nur einen Ausschnitt.

    Recht, Steuer, Residence, Unternehmen, Banking und Vermögen werden einzeln geprüft, aber nicht zwingend auf derselben Faktenbasis.

    VERKÜRZUNG
    Wenn jede Einzellösung fachlich richtig ist, wird auch das Gesamtsystem funktionieren.
    BESSERE FRAGE
    Arbeiten alle Beteiligten mit denselben Tatsachen, Rollen, Prioritäten und Veränderungsszenarien?
    ENTSCHEIDUNGSWERT
    Widersprüche werden adressierbar, bevor sie in Dokumenten und Strukturen festgeschrieben werden.
Prüfen, was trotz vorhandener Regelungen offen bleibt

02 · KRITISCHE LÜCKEN

Eine Regelung wird erst Teil des Handlungsmodells, wenn Zweck, Einsatzfall und Verantwortung geklärt sind.

Dokumente, Eigentum und benannte Nachfolger beantworten nicht automatisch, wer im entscheidenden Szenario tatsächlich handeln soll.

DokumentZweck, Einsatzfall, verantwortliche Person, Aktualität und Fachbestätigung
EigentumszuordnungKontrolle, Entscheidungsrolle, Information und praktischer Zugriffsweg
Benannter NachfolgerRolle, Vorbereitung, Befugnis und Übergabepfad
Mehrere Beratergemeinsamer Sachstand, klarer Prüfauftrag, benötigte Fachantwort und Entscheidung des Mandanten oder der Familie

Ein Dokument trägt nur dann zur Kontinuität bei, wenn Zweck, Einsatzszenario, vorgesehene Person und zuständige Fachbestätigung klar sind.

  1. 01

    Schlüsselperson

    Entscheidung → vorgesehene Vertretung

    Wer übernimmt welche konkrete Entscheidung, und welcher Nachweis wird benötigt?

  2. 02

    Wissen

    Information → Dokumentort

    Wer kennt den Bestand und darf die erforderlichen Informationen erhalten?

  3. 03

    Vermögenswert oder Konto

    zulässiger Zugriffsweg → Institution

    Welche Institution muss welchen Auftrag nach ihren eigenen Regeln annehmen – und ist diese Annahme bestätigt?

  4. 04

    Nachfolger

    Rolle → Vorbereitung → Übergabe

    Wann geht welche Verantwortung mit welchem Lern- und Freigabepunkt über?

Die sechs Ebenen der Handlungsfähigkeit prüfen

03 · GOVERNANCE-ARCHITEKTUR

Sechs Ebenen zeigen, ob Eigentum, Verantwortung und Handlungsfähigkeit zusammenpassen.

Die Ebenen sind keine sechs Produkte. Eine offene Abhängigkeit kann beeinflussen, ob mehrere bestehende Regelungen im vorgesehenen Szenario zusammenspielen.

Wählen Sie eine Ebene, um Entscheidung, Nachweis, Blockade und Fachgrenze zu sehen.

Wer ist betroffen, wo lebt die Person, und welche Veränderung ist absehbar?

ZU TREFFENDE ENTSCHEIDUNG
Betroffene Personen, Länder, Abhängigkeiten und geplante Übergänge abgrenzen.
BENÖTIGTE GRUNDLAGE
Familienbild, Residence-Sachstand, bekannte Veränderungen.
TYPISCHE BLOCKADE
Wohnsitzannahmen werden ungeprüft auf Familie und Nachfolge übertragen.
WECHSELWIRKUNG
Unternehmensrollen und Übergabepfade.
FACHLICHE BESTÄTIGUNG
Folgen für Residence und steuerliche Ansässigkeit durch zuständige Fachberater.
01Familie & Residence

Wer ist betroffen, wo lebt die Person, und welche Veränderung ist absehbar?

ZU TREFFENDE ENTSCHEIDUNG
Betroffene Personen, Länder, Abhängigkeiten und geplante Übergänge abgrenzen.
BENÖTIGTE GRUNDLAGE
Familienbild, Residence-Sachstand, bekannte Veränderungen.
TYPISCHE BLOCKADE
Wohnsitzannahmen werden ungeprüft auf Familie und Nachfolge übertragen.
WECHSELWIRKUNG
Unternehmensrollen und Übergabepfade.
FACHLICHE BESTÄTIGUNG
Folgen für Residence und steuerliche Ansässigkeit durch zuständige Fachberater.
02Eigentum & Kontrolle

Wem gehört was, und wer übt heute tatsächlich Kontrolle aus?

ZU TREFFENDE ENTSCHEIDUNG
Eigentum, Kontrollannahmen und gewünschte Übergaben getrennt festhalten.
BENÖTIGTE GRUNDLAGE
Gesellschaften, Beteiligungen, Register- und Vertragsunterlagen.
TYPISCHE BLOCKADE
Rechtlicher Titel wird mit Entscheidungsmacht oder Zugriff gleichgesetzt.
WECHSELWIRKUNG
Delegation, Information und Nachfolge.
FACHLICHE BESTÄTIGUNG
Rechtslage und wirtschaftlich Berechtigte: Bestätigung durch die zuständigen Fachberater.
03Entscheidung & Delegation

Wer soll im Normalbetrieb, bei Abwesenheit und während der Übergabe entscheiden?

ZU TREFFENDE ENTSCHEIDUNG
Rollen, Zustimmungs-, Zeichnungs- und Eskalationswege sowie offene Delegationen bestimmen.
BENÖTIGTE GRUNDLAGE
Organrollen, Beschlüsse, Vollmachts- und Zeichnungsunterlagen.
TYPISCHE BLOCKADE
Eine allgemeine Bezeichnung ersetzt keine konkrete Befugnis.
WECHSELWIRKUNG
Unternehmensfortführung und Providerprozesse.
FACHLICHE BESTÄTIGUNG
Umfang und Wirksamkeit durch Rechtsberater und zuständige Stellen.
04Information & Zugriff

Wer weiß, was existiert, und wie kann ein zulässiger Zugriff veranlasst werden?

ZU TREFFENDE ENTSCHEIDUNG
Informationswege, Dokumentorte, Ansprechpartner und Authentifizierung ordnen.
BENÖTIGTE GRUNDLAGE
Dokumentenregister, Kontakt- und Zugriffsprozesse.
TYPISCHE BLOCKADE
Wissen und Authentifizierung sind bei einer Person konzentriert.
WECHSELWIRKUNG
Entscheidung, Banking, Verwahrung und Kontinuität.
FACHLICHE BESTÄTIGUNG
Annahme- und Zugriffsbedingungen durch Bank, Verwahrer oder Provider.
05Unternehmensfortführung

Wie werden Leitung, Wissen, Zahlungen und Beziehungen bei Ausfall oder Übergabe geführt?

ZU TREFFENDE ENTSCHEIDUNG
Kritische Funktionen, vorgesehene Vertretung, Freigaben und Eskalation bestimmen.
BENÖTIGTE GRUNDLAGE
Organigramm, Rollen, Prozesse, Zeichnungs- und Freigabelogik.
TYPISCHE BLOCKADE
Formale Rolle und tatsächliches Wissen liegen nicht bei derselben Person.
WECHSELWIRKUNG
Delegation, Information und Eigentumsübergang.
FACHLICHE BESTÄTIGUNG
Gesellschaftsrechtliche Wirkung und Organbefugnisse durch Fachberater.
06Übergabe & Nachfolge

Was soll wann, an wen und unter welchen Bedingungen übergehen?

ZU TREFFENDE ENTSCHEIDUNG
Zielpersonen, Rollen, Reifegrade, Erwartungen und Reihenfolge festlegen.
BENÖTIGTE GRUNDLAGE
Zielbild, bestehende Regelungen, Bedingungen und bekannte Fristen.
TYPISCHE BLOCKADE
Eigentumsübergang wird mit vorbereitetem Rollenwechsel verwechselt.
WECHSELWIRKUNG
Alle fünf übrigen Ebenen.
FACHLICHE BESTÄTIGUNG
Auswahl, Gestaltung, rechtliche Wirkung und steuerliche Folgen von Instrumenten durch zuständige Fachberater.

Sind Menschen, Eigentum, Entscheidung, Information, Unternehmen und Übergabe nicht auf demselben Sachstand aufgebaut, ist die Auswahl eines Instruments noch zu früh.

Das Modell in vier Veränderungsszenarien prüfen

04 · KONTINUITÄTSTEST

Veränderte Rollen und Umstände zeigen, welche Abhängigkeiten noch offen sind.

Der Kontinuitätstest prüft nicht die rechtliche Wirksamkeit. Er zeigt, welche Entscheidungen, Informationen, Befugnisse, institutionellen Schritte oder Fachbestätigungen in einem definierten Szenario noch fehlen.

  1. 01

    Planbare Übergabe

    VERÄNDERUNG
    Ein Familienmitglied oder eine Führungsperson soll schrittweise Verantwortung übernehmen.
    PRÜFFRAGE
    Welche Informationen, Einarbeitung, Erfahrung und fachlich bestätigten Befugnisse benötigt die vorgesehene Person vor dem Rollenwechsel?
    ERGEBNIS
    Gestufter Übergabepfad mit Lern-, Entscheidungs- und Bestätigungspunkten.
  2. 02

    Temporäre Nichtverfügbarkeit

    VERÄNDERUNG
    Eine Schlüsselperson kann vorübergehend nicht entscheiden, kommunizieren oder Freigaben erteilen.
    PRÜFFRAGE
    Wer soll welche Funktion fortführen können, und welche Bestätigung bleibt offen?
    ERGEBNIS
    Entwurf einer priorisierten Kontinuitätsroute; offene Bestätigungen durch Fachberater und zuständige Institutionen bleiben sichtbar.
  3. 03

    Dauerhafte Nachfolge

    VERÄNDERUNG
    Eigentum, Organrollen oder familiäre Verantwortung sollen dauerhaft übergehen.
    PRÜFFRAGE
    Sind Eigentumsübergang, Entscheidungsrollen, Unternehmensführung, Information und Umsetzung in einer Reihenfolge verbunden?
    ERGEBNIS
    Fachlich zu prüfender Nachfolgepfad mit Verantwortlichen und offenen Bedingungen.
  4. 04

    Veränderte Länder- oder Familiensituation

    VERÄNDERUNG
    Residence, steuerliche Ansässigkeit, Staatsangehörigkeit, Ehe, Trennung, Geburt, Volljährigkeit oder familiäre Beteiligung verändern den Sachstand.
    PRÜFFRAGE
    Welche Annahmen, Dokumente, Rollen oder Fachbeurteilungen müssen neu eingeordnet werden?
    ERGEBNIS
    Es wird sichtbar, welche Teile fortbestehen können und welche erneut geprüft werden müssen.
SCHEMATISCHES MUSTER · KEIN MANDANTENFALL

Einzelne Dokumente werden in eine kontrollierte Entscheidungsfolge eingeordnet.

MANDANTENAUSSAGEAUSGANGSLAGE
Ein Unternehmer kontrolliert eine Holding, operative Gesellschaften und mehrere Bankbeziehungen; die Familie lebt in unterschiedlichen Ländern.
DOKUMENT EINGESEHENVORHANDEN
Testament, allgemeine Vollmacht und Gesellschaftsdokumente sind vorhanden.
OFFENOFFENE ABHÄNGIGKEIT
Organ- und Zeichnungsrollen, Bankprozesse, Informationszugang und Vorbereitung der vorgesehenen Personen wurden nicht gemeinsam geprüft.
ENTWURFNÄCHSTER WEG
Lagebild → kritische Rollen → Governance-Zielbild → Fachfragen → institutionelle Wege → operative Übergaben.
NICHT IM AUFTRAGSUMFANGFACHGRENZE
Rechtliche Geltung, grenzüberschreitende Anerkennung, Steuerfolgen und institutionelle Annahme bleiben in der Verantwortung der jeweils zuständigen Fachstellen.

Das Muster veranschaulicht die Methode, nicht einen Kundenerfolg. Es enthält keine realen Kundendaten und keine Ergebnisgarantie.

Mögliche Arbeitsergebnisse ansehen

05 · ENTSCHEIDUNGSDOSSIER

Fünf Arbeitsformate zeigen, was entschieden, fachlich geprüft oder neu geordnet werden muss.

Die Auswahl ist illustrativ. Ein Arbeitsformat wird erst durch schriftliche Vereinbarung Teil des Mandats. Jedes vereinbarte Arbeitsergebnis ist ein Entscheidungsdokument, keine Rechts- oder Steuermeinung.

01 · Familien- und Strukturkarte

Familien- und Strukturkarte

MACHT SICHTBAR
Personen, Länder, Gesellschaften, Eigentum, bestehende Dokumente und Berater.
ERMÖGLICHT
Einen gemeinsamen Sachstand.
STATUSMODELL
Evidenzstatus je Eintrag; Arbeitsstatus des Dokuments.
01Familien- und StrukturkarteFamily & Structure Map
MACHT SICHTBAR
Personen, Länder, Gesellschaften, Eigentum, bestehende Dokumente und Berater.
ERMÖGLICHT
Einen gemeinsamen Sachstand.
STATUSMODELL
Evidenzstatus je Eintrag; Arbeitsstatus des Dokuments.
02Entscheidungs- und DelegationsregisterDecision & Delegation Register
MACHT SICHTBAR
Rollen, Zustimmung, beabsichtigte Vertretung und Eskalation.
ERMÖGLICHT
Eine klare Zuordnung der vorgesehenen Entscheidungsrollen.
STATUSMODELL
Entscheidung des Mandanten oder der Familie getrennt von der Fachbestätigung.
03Kontinuitäts- und ZugriffskarteContinuity & Access Map
MACHT SICHTBAR
Informationen, Dokumentorte, Ansprechpartner, Authentifizierung und kritische Wege.
ERMÖGLICHT
Operative Abhängigkeiten zu priorisieren.
STATUSMODELL
Evidenzstatus; Bestätigung der zuständigen Institution separat sichtbar.
04Eigentums- und NachfolgekarteOwnership & Succession Map
MACHT SICHTBAR
Eigentum, Kontrolle, Übergabe, Bedingungen und Fachfragen.
ERMÖGLICHT
Zielbild und Umsetzung zu trennen.
STATUSMODELL
Zielentscheidung getrennt von Rechts- und Steuerprüfung.
05Fach- und UmsetzungsbriefingSpecialist & Implementation Brief
MACHT SICHTBAR
Sachverhalt, Prüfauftrag, verantwortliche Fachstelle, Abhängigkeit und benötigte Fachantwort.
ERMÖGLICHT
Eine präzise Übergabe an zuständige Fachberater.
STATUSMODELL
Entwurf · Fachrolle zugeordnet · Fachantwort eingegangen · zurückgestellt.
NACHWEISSTATUS
MANDANTENAUSSAGE
DOKUMENT EINGESEHEN
FACHLICH BESTÄTIGT
OFFEN
NICHT IM AUFTRAGSUMFANG
ARBEITSSTATUS
ENTWURF
VOM MANDANTEN ENTSCHIEDEN
FACHBERATER ZUGEORDNET
FACHANTWORT EINGEGANGEN
ZURÜCKGESTELLT

05B · PASSEND | NICHT PASSEND

Ein Gesamtmandat kann passen, wenn Familie, Eigentum und Verantwortung nicht mehr getrennt entschieden werden können.

Ist nur eine isolierte Fachfrage offen, sollte zuerst der zuständige Fachweg geprüft werden. Ein strategisches Gesamtmandat ist dann möglicherweise nicht erforderlich. Fachliche Wege ansehen

NO BORDERS FOUNDER PASST, WENN …

Besonders passend, wenn …

  • mehrere Länder, Gesellschaften, Vermögenswerte oder Familienmitglieder zusammenwirken
  • zentrale Entscheidungen, Informationen oder Zugriffe von einzelnen Personen abhängen
  • eine Übergabe Unternehmensführung und privates Vermögen gleichzeitig berührt
  • bestehende Berater einen gemeinsamen Sachstand benötigen
IHR NUTZEN: ein gemeinsamer Sachstand, klare Reihenfolge und klar getrennte Verantwortung.

EIN ANDERES MODELL PASST BESSER, WENN …

Nicht das richtige Modell, wenn …

  • ausschließlich ein Testament, eine Vollmacht oder ein Einzeldokument erstellt werden soll
  • nur eine bereits gewählte Struktur bestätigt werden soll
  • relevante Eigentums-, Familien- oder Rolleninformationen nicht offengelegt werden können
  • von No Borders Founder Rechts-, Steuer-, Investment-, Treuhand-, Nachlassplanungs-, Testamentsvollstreckungs- oder andere regulierte Leistungen erwartet werden
Dann ist ein Gesamtmandat nicht erforderlich – oder unter diesen Voraussetzungen nicht verantwortbar.
Den ersten offenen Freigabepunkt bestimmen

06 · ENTSCHEIDUNGSGATES

Die erste nicht bestätigte Grundlage bestimmt den nächsten Schritt.

Jedes Gate führt zu einem definierten nächsten Arbeitsschritt. Es ist weder ein Risiko-Score noch eine Bestätigung rechtlicher oder operativer Wirksamkeit.

01

Gemeinsamer Sachstand

PRÜFFRAGE
Sind Personen, Länder, Eigentum, Gesellschaften, Rollen, Dokumente und Fristen erfasst?
WENN OFFEN
Sachstand vervollständigen.
NÄCHSTER WEG
Familien- und Strukturkarte.
01Gemeinsamer Sachstand
PRÜFFRAGE
Sind Personen, Länder, Eigentum, Gesellschaften, Rollen, Dokumente und Fristen erfasst?
WENN OFFEN
Sachstand vervollständigen.
NÄCHSTER WEG
Familien- und Strukturkarte.
02Kritische Abhängigkeiten
PRÜFFRAGE
Sind jene Entscheidungen, Informationswege und Zugriffsprozesse sichtbar, die von einzelnen Personen, Institutionen oder Rechtsräumen abhängen?
WENN OFFEN
Kontinuitätstest durchführen und priorisieren.
NÄCHSTER WEG
Kontinuitäts- und Zugriffskarte.
03Governance-Zielbild
PRÜFFRAGE
Sind gewünschte Rollen, Delegationen, Informationswege und Übergaben entschieden?
WENN OFFEN
Offene Entscheidungen beim Mandanten oder in der Familie klären.
NÄCHSTER WEG
Entscheidungs- und Delegationsregister.
04Fachliche Prüfungen
PRÜFFRAGE
Sind die Fragen im vereinbarten Auftragsumfang den zuständigen Fachrollen zugeordnet und von ihnen geprüft worden?
WENN OFFEN
Betroffene Umsetzung pausieren; Briefings schärfen.
NÄCHSTER WEG
Dokumentierter Fachstatus im vereinbarten Auftragsumfang.
05Umsetzung & Übergabe
PRÜFFRAGE
Sind Reihenfolge, Verantwortliche, Dokumente, institutionelle Wege, Freigaben und Stopps festgelegt?
WENN OFFEN
Architektur vervollständigen oder vertagen.
NÄCHSTER WEG
Dokumentierter nächster Schritt mit bestätigten und offenen Punkten; keine Wirksamkeitsbestätigung durch No Borders Founder.
DREI ZULÄSSIGE AUSGÄNGEPrüfung fortsetzenOffene Grundlage zuerst klärenZuerst einen anderen Fachweg nutzen

Neu einordnen, sobald sich Familie, Entscheidungsfähigkeit, Residence, Eigentum, Kontrolle, Organrollen, Gesellschaftsstruktur, Banken, Verwahrer, Dokumente oder tragende Fachannahmen wesentlich ändern. Die Revalidierung erfolgt anlassbezogen und ist keine laufende Überwachung.

Den passenden Entscheidungsrahmen einordnen

07 · MANDAT & ROLLEN

Die Mandatstiefe folgt der Vernetzung der Entscheidung – nicht dem Vermögensvolumen.

Bezeichnung, Umfang, Honorar und Ausschlüsse richten sich nach dem jeweils veröffentlichten Mandatsrahmen.

MANDAT 01

Strategic Decision Review

Honorar: EUR 5.000 netto
GEDACHT FÜR
Eine klar definierte grenzüberschreitende Entscheidung
SCOPE
Bis zu zwei Jurisdiktionen · 8–10 Arbeitsstunden
SIE ERHALTEN
8–12 Seiten Decision Note mit Empfehlung, Risiken und nächsten Schritten
Leistungsumfang ansehen
MANDAT 02

Extended Strategic Decision Review

Honorar: EUR 7.500 netto
GEDACHT FÜR
Bis zu zwei verbundene Entscheidungen
SCOPE
Bis zu drei Jurisdiktionen · 12–15 Arbeitsstunden
SIE ERHALTEN
15–20 Seiten Memorandum mit Optionen, Ausschlüssen und Prioritäten
Leistungsumfang ansehen
MANDAT 03

Cross-Border Decision Blueprint

Honorar: EUR 15.000 netto
GEDACHT FÜR
Integrierte Architektur über mehrere Bereiche
SCOPE
Bis zu drei Bereiche und vier Jurisdiktionen · 24–30 Arbeitsstunden
SIE ERHALTEN
25–40 Seiten Blueprint mit Entscheidungs- und Umsetzungsarchitektur
Leistungsumfang ansehen
MANDAT 04

Coordinated Implementation

Honorar: Separat kalkuliert
GEDACHT FÜR
Umsetzung nach abgeschlossenem strategischem Mandat
SCOPE
Partnerauswahl, Briefings, Reihenfolge und Fortschrittskontrolle
SIE ERHALTEN
Koordinierter Implementierungsplan mit klaren Verantwortlichkeiten
Leistungsumfang ansehen
Mandat & Honorar ansehen

Eine belastbare Familienentscheidung trennt Auftrag, Fachurteil und Freigabe.

01Mandant und benannte familiäre Entscheidungsträger
VERANTWORTET: Relevante Tatsachen und Unterlagen, Ziele, Prioritäten, interne Entscheidungen und verbindliche Freigaben.
VERANTWORTET NICHT: Fachurteile externer Berater oder Entscheidungen außerhalb der eigenen Befugnis.
02No Borders Founder
VERANTWORTET: Den vereinbarten Entscheidungsrahmen, gemeinsamen Sachstand, Abhängigkeiten, Dokumentation, Reihenfolge, Fachbriefings und die Koordination definierter Schnittstellen.
VERANTWORTET NICHT: Rechts-, Steuer-, Investment-, Treuhand-, Testaments-, Verwahrungs- oder andere regulierte Fachentscheidungen.
03Rechtsberater
VERANTWORTET: Rechtliche Beurteilung, Rechtsinstrumente, Befugnis, Geltung und Anerkennung im jeweiligen Mandat und Rechtsraum.
VERANTWORTET NICHT: Steuerfolgen oder die Gesamtentscheidung der Familie außerhalb des Fachauftrags.
04Steuer-, Nachfolge- und weitere Fachberater
VERANTWORTET: Die jeweils klar abgegrenzte fachliche Beurteilung und vereinbarten Dokumente.
VERANTWORTET NICHT: Schlussfolgerungen außerhalb ihres Prüfauftrags.
05Organe, Banken, Verwahrer, Provider und Behörden
VERANTWORTET: Eigene Vertrags-, Annahme-, Zugriffs-, Register-, Genehmigungs- und Prüfvorgänge.
VERANTWORTET NICHT: Familienweite Governance oder Ergebnis- und Zeitgarantien.

Jede Fachleistung erhält einen eigenen Auftrag. No Borders Founder koordiniert ausschließlich die schriftlich vereinbarten Schnittstellen und übernimmt keine Entscheidung oder Bestätigung einer Fachrolle.

Den fachlich passenden Weg wählen

08 · FACHWEGE & FRAGEN

Aus der geklärten Governance-Frage folgt der passende Fachweg.

Die folgenden Leistungen vertiefen eine bereits eingeordnete Frage. Sie ersetzen weder die vorgelagerte Entscheidung noch die jeweils erforderliche Fachprüfung.

Standards & Verantwortung prüfen

HÄUFIGE FRAGEN

Was Sie vor dem nächsten Schritt wissen sollten.

Ist Family Governance nur für sehr große Vermögen relevant?

Nein. Entscheidend ist die Vernetzung von Personen, Ländern, Gesellschaften, Rollen und Abhängigkeiten – nicht allein das Vermögensvolumen.

Ersetzt die Governance-Architektur ein Testament oder eine Vollmacht?

Nein. Sie zeigt, welche Entscheidungen, Rollen, Dokumente und Fachprüfungen zusammengehören. Rechtswirksame Dokumente und deren landesspezifische Beurteilung bleiben Aufgabe qualifizierter Fachberater.

Empfiehlt No Borders Founder einen Trust, eine Stiftung oder eine bestimmte Nachfolgestruktur?

Nicht auf Grundlage dieser Seite. Zuerst werden Ziel, Personen, Eigentum, Kontrolle, Länder und gewünschte Wirkung geklärt. Auswahl, Gestaltung, Geltung und steuerliche Folgen beurteilen die zuständigen Fachberater.

Können bestehende Berater eingebunden werden?

Ja, je nach vereinbartem Mandat. Sie können einen gemeinsamen Sachstand und abgegrenzte Prüfaufträge erhalten und bleiben für ihre Schlussfolgerungen und Dokumente verantwortlich.

Welche Informationen werden für die erste Einordnung benötigt?

Zunächst genügen nicht sensible Eckdaten zu Familie, Ländern, Gesellschaften, Eigentum, zentralen Rollen, bestehenden Regelungen, gewünschter Veränderung und bekannten Fristen.

Was erhalte ich nach der Prüfung?

Das Ergebnis hängt vom schriftlich vereinbarten Mandat ab. Umfang, Arbeitsergebnisse und Ausschlüsse werden vor Beginn festgelegt.

Übernimmt No Borders Founder Vermögensverwaltung, Treuhand-, Testamentsvollstrecker- oder Organfunktionen?

Nein. Diese Funktionen liegen außerhalb dieser Entscheidungslage. Soweit erforderlich, müssen sie gesondert durch einen entsprechend qualifizierten und, wo notwendig, zugelassenen Anbieter erbracht werden.

Wann sollte das Modell neu geprüft werden?

Insbesondere bei wesentlichen Veränderungen von Familie, Residence, Eigentum, Unternehmensrollen, Banken, Providern, Dokumenten oder tragenden rechtlichen und steuerlichen Annahmen. Ob eine Fachbeurteilung aktualisiert werden muss, entscheidet die zuständige Fachrolle.

Persönliches Gespräch über eine internationale Familienentscheidung
FAMILIE · ENTSCHEIDUNG · ÜBERGABE

IHR NÄCHSTER SCHRITT

Klären Sie den Entscheidungsrahmen, bevor Verantwortung oder Vermögen übergeht.

Der Mandats-Fit ordnet ein, ob Ihre Ausgangslage einen fokussierten Review, einen Cross-Border Decision Blueprint oder zunächst eine einzelne Fachprüfung verlangt. Wenn ein NBF-Mandat passt, werden Umfang, Arbeitsergebnisse, Verantwortlichkeiten, Ausschlüsse und Vergütung schriftlich vereinbart.

Bitte übermitteln Sie über die öffentliche Seite keine Ausweis-, Konto-, Steuer-, Vertrags-, Testaments- oder Herkunftsnachweise.